Beim ersten regelmäßigen Gehalt habe ich irgendwann angefangen, direkt am Monatsanfang etwas zurückzulegen.
Danach sah das Konto weniger beeindruckend aus als vorher. Gleichzeitig fühlte sich die nächste unerwartete Rechnung deutlich weniger dramatisch an.
Vielleicht ist „mehr Geld haben“ nicht ganz dasselbe wie „mehr Geld ausgeben können“.
Beim ersten richtigen Gehalt dachte ich kurz: wow, jetzt habe ich ja Geld.
Dann kamen Miete, Versicherung, Strom, Essen und diese ganzen Beträge, die als Student irgendwie entweder kleiner waren oder jemand anderes organisiert hat.
Am Monatsende hatte ich tatsächlich mehr als früher.
Nur nicht annähernd so viel mehr, wie die Zahl auf der Gehaltsabrechnung zuerst versprochen hatte.
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